Also ich sags mal so: Falls ihr in der nächsten Zeit nichts mehr von mir hören solltet, macht euch keine Sorgen. Mir geht es gut, aber es kann sein, dass wir in den nächsten Tagen eingeschneit werden. Wir sind neun Schneeflocken vom totalen Zusammenbruch des öffentlichen Lebens entfernt. Wenn es heute nacht nochmal 10 Minuten schneit, geht morgen keiner mehr aus der Tür!
Gestern morgen beim Aufwachen stellte ich fest, dass mindestens zwei Zentimeter Schnee gefallen waren, und da musste natürlich zunächst mal festgestellt werden, ob die Schule überhaupt statt findet. Der Untericht konnte zum Glück gerade so durchgeführt werden, aber die after-school-clubs und unser Fußballtraining mussten ausfallen. Und dabei lag kaum Schnee draußen! Sogar ein paar Flüge sind ausgefallen...ich war einigermaßen entsetzt und frage mich nun besorgt, was da in den nächsten Tagen noch auf uns zukommt. Heute nachmittag hat es drei Stunden geschneit, und Lis hat schon angekündigt, morgen nicht zur Arbeit zu fahren, wenn es in der Nacht noch schneit. Ich hoffe bloß, dass das Zeug zum Wochenende wegtaut, damit wir wenigstens Fußball spielen können!
Allem Wetterchaos zum Trotz waren wir gestern in Birmingham auf dem deutschen Weihnachtsmarkt. Seit 10 Jahren kommen Deutsche mit ihren Buden hierher und bringen den Engländern etwas Weihnachtsgemütlichkeit. Es war auch wirklich ganz nett, und es gab viele typisch deutsche Weihnachtsmarktdinge wie Räuchermännchen, Pyramiden und Nussknacker. Trotzdem gefallen mir die echten deutschen Weihnachtsmärkte noch besser, v.a. der in der Berliner Kulturbrauerei. Und hier könnt ihr nachlesen, was die Presse zu dem Ganzen sagt: http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,666438,00.html
Abends wurde dann gefeiert: Heute ist der Geburtstag einer Fußballerin, und es gab eine Mottoparty : Wir haben uns alle als Schlümpfe verkleidet und sind dann in die Stadt gezogen. Die Fotos sind super geworden, ich werde sie nachreichen, wenn ich sie bekomme. Wir waren erst in einem Pub, danach in einem Club, in dem es richtig gute Tanzmusik gab. Als wir uns gegen 2.30am müde auf zum Parkplatz machten, gab es noch ein Erlebnis, das uns wieder richtig wach gemacht hat: Wir hörten ca. 200m vor uns einen Mann laut rumbrüllen. Jude meinte, wir sollten lieber stehen bleiben, weil wir in seiner Nähe vielleicht nicht sicher wären. Außerdem hat er geschrien: "Hinlegen und Hände über den Kopf!!", das hat uns natürlich sofort schlussfolgern lassen, dass er im Besitz einer Waffe war. Als er also auf uns zugerannt kam, erst langsam, und dann immer schneller (na gut, nicht direkt auf uns zu, sondern eher grob in unsere Richtung), da habe ich mich umgedreht, bin dem Instinkt des Überlebens gefolgt und einfach nur gerannt. Die Mädels, die schon vor mir erkannt hatten, dass der Typ einfach verrückt, aber auf keinen Fall gefährlich ist, haben sich kaputt gelacht. Ich rannte um die Ecke zu den Taxiständen, weil ich einfach fand, dass es besser wäre, irgendwo im Auto zu sitzen, wenn der Kerl anfängt, um sich rumzuschießen. Naja, das Ende vom Lied: Ich traute mich nicht mehr zurück zu den Mädels, weil der Verrückte sich mitten auf die Straße gelegt hatte, um rumzubrüllen, und zwei von ihnen mussten mich abholen.....die ganze Geschichte hat bei den Engländern natürlich für viel Spaß gesorgt, und ich habe mal wieder gemerkt: Mein Überlebenswillen funktioniert einwandfrei. Wie gesagt: Ihr müsst euch um mich keine Sorgen machen, auch wenn wir eingeschneit sind ;-)
Gestern morgen beim Aufwachen stellte ich fest, dass mindestens zwei Zentimeter Schnee gefallen waren, und da musste natürlich zunächst mal festgestellt werden, ob die Schule überhaupt statt findet. Der Untericht konnte zum Glück gerade so durchgeführt werden, aber die after-school-clubs und unser Fußballtraining mussten ausfallen. Und dabei lag kaum Schnee draußen! Sogar ein paar Flüge sind ausgefallen...ich war einigermaßen entsetzt und frage mich nun besorgt, was da in den nächsten Tagen noch auf uns zukommt. Heute nachmittag hat es drei Stunden geschneit, und Lis hat schon angekündigt, morgen nicht zur Arbeit zu fahren, wenn es in der Nacht noch schneit. Ich hoffe bloß, dass das Zeug zum Wochenende wegtaut, damit wir wenigstens Fußball spielen können!
Allem Wetterchaos zum Trotz waren wir gestern in Birmingham auf dem deutschen Weihnachtsmarkt. Seit 10 Jahren kommen Deutsche mit ihren Buden hierher und bringen den Engländern etwas Weihnachtsgemütlichkeit. Es war auch wirklich ganz nett, und es gab viele typisch deutsche Weihnachtsmarktdinge wie Räuchermännchen, Pyramiden und Nussknacker. Trotzdem gefallen mir die echten deutschen Weihnachtsmärkte noch besser, v.a. der in der Berliner Kulturbrauerei. Und hier könnt ihr nachlesen, was die Presse zu dem Ganzen sagt: http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,666438,00.html
Abends wurde dann gefeiert: Heute ist der Geburtstag einer Fußballerin, und es gab eine Mottoparty : Wir haben uns alle als Schlümpfe verkleidet und sind dann in die Stadt gezogen. Die Fotos sind super geworden, ich werde sie nachreichen, wenn ich sie bekomme. Wir waren erst in einem Pub, danach in einem Club, in dem es richtig gute Tanzmusik gab. Als wir uns gegen 2.30am müde auf zum Parkplatz machten, gab es noch ein Erlebnis, das uns wieder richtig wach gemacht hat: Wir hörten ca. 200m vor uns einen Mann laut rumbrüllen. Jude meinte, wir sollten lieber stehen bleiben, weil wir in seiner Nähe vielleicht nicht sicher wären. Außerdem hat er geschrien: "Hinlegen und Hände über den Kopf!!", das hat uns natürlich sofort schlussfolgern lassen, dass er im Besitz einer Waffe war. Als er also auf uns zugerannt kam, erst langsam, und dann immer schneller (na gut, nicht direkt auf uns zu, sondern eher grob in unsere Richtung), da habe ich mich umgedreht, bin dem Instinkt des Überlebens gefolgt und einfach nur gerannt. Die Mädels, die schon vor mir erkannt hatten, dass der Typ einfach verrückt, aber auf keinen Fall gefährlich ist, haben sich kaputt gelacht. Ich rannte um die Ecke zu den Taxiständen, weil ich einfach fand, dass es besser wäre, irgendwo im Auto zu sitzen, wenn der Kerl anfängt, um sich rumzuschießen. Naja, das Ende vom Lied: Ich traute mich nicht mehr zurück zu den Mädels, weil der Verrückte sich mitten auf die Straße gelegt hatte, um rumzubrüllen, und zwei von ihnen mussten mich abholen.....die ganze Geschichte hat bei den Engländern natürlich für viel Spaß gesorgt, und ich habe mal wieder gemerkt: Mein Überlebenswillen funktioniert einwandfrei. Wie gesagt: Ihr müsst euch um mich keine Sorgen machen, auch wenn wir eingeschneit sind ;-)
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